< Kochen und Spieleabend der Vereinsjugend

Junioren des Tübinger Rudervereins bei der 85. Heidelberger Ruderregatta

Die erste Regatta der Saison stand an. Vom 18 bis zum 19 Mai ging es zur 85. Heidelberger Ruderregatta.


Nach einer langen Winterpause war es für die Junioren des Tübinger Rudervereins endlich soweit: Die erste Regatta der Saison stand an. Vom 18 bis zum 19 Mai ging es zur 85. Heidelberger Ruderregatta.

Ausgebremst durch die kurzfristige Erkrankung von Wilhelm Dieter wäre die Regatta für die Tübinger fast in Wasser gefallen. Stand doch so kurzfristig kein anderer Fahrer für den Hängertransport zur Verfügung. Glücklicherweise erklärte sich Felix Mitchele kurzfristig bereit den Bootstransport zu übernehmen

Am Samstag den 18. Mai machten sich die Tübinger Mannschaft früh um 6 Uhr auf den Weg nach Heidelberg. Nach einer ereignisreichen Fahrt kam das Gespann um 9 Uhr endlich in Heidelberg an. Gerade noch rechtzeitig, um am ersten Rennen teilzunehmen, das um 10 Uhr starten sollte. Für das obligatorische Aufriggern und die Vorbereitungen blieb also nur noch wenig Zeit.

Anna Herz und Lea Talebian starteten im Seniorinnen Frauen Doppelzweier um 10:30 Uhr auf die 1500 Meter lange Strecke. Obwohl Anna noch bei den Juniorinnen startberechtigt wäre musste die Beiden, aufgrund des Alters von Lea, bei den „Senioren“ melden. Entsprechend stark war die Konkurrenz. Doch durch ein beherztes Rennen und nach einer packendem „Battle“ mit dem Nürtinger Mädel konnten sich die Beiden letztlich den dritten Platz sichern. Gerade einmal eine halbe Bootslänge fehlte zum Nürtinger Boot.

Keine 5 Minuten später startete der „Senioren“ Männer Doppelvierer. Im Boot der Renngemeinschaft Tübingen/Erlangen saßen alte Bekannte. Paul Burger und Aaron Wesemann, die seit dieser Season nicht mehr für Tübingen, sondern für Erlangen starten, sowie Lennart Seitz und Elias Schweickhardt vom Tübinger Ruderverein. Nach Startschwierigkeiten fanden die vier besser zusammen und konnten den Rückstand wett machen. Am Ende sprang ein zweiter Platz heraus; vor dem Hintergrund, dass die vier nicht zusammen trainiert haben, ein passables Ergebnis.

Auch Elias Schweickhard konnte in seinem ersten Rennen bei den Senioren einen gelungenen Einstand feiern und einen 3.Platz errudern.

Im ersten Einer Rennen überhaupt erkämpfte sich Anna Herz einen sehr guten 3.Platz.

Im Männer Doppelzweier mussten sich Lennard Seitz und Aaron Wesemann mit einem 2.Platz begnügen. Seit dem Studium von Aaron in Erlangen sind auch hier gemeinsame Trainingseinheiten eher selten.

Joshua Seitz erreichte wie bei den Landesmeisterschaften 2018 einen guten 3.Platz. Auch Lea erreichte im leichten Frauen einer einen respektablen 3. Platz

Nach einem langen Regattatag belohnte sich die Mannschaft mit einer Pizza und früh gingen an diesem Abend im Tübinger Zelt die Lichter aus.

Am nächsten Tag war die Nacht um 6:00 Uhr zuende – ein Fan betrieb lautstark Werbung für die Heidelberger Regatta. Nachdem er über 100 Teilnehmer erfolgreich geweckt hatte suchte er zu seinem Glück das Weite.

Am 2. Renntag starteten Lea und Anna in ihrem Paradeboot, dem Doppelzweier. Zum ersten Mal gelang es die Dauerrivalinnen aus Nürtingen zu schlagen, die im letzten Jahr noch stets 10 Sekunden schneller waren. Damit fühlte sich der dritte Platz fast wie Gold an.

Im nächsten Rennen starteten Aaron, Lennart, Paul und Elias im Doppelvierer. Nach einem beherzten Rennen stand die schnelle Zeit aller Vorläufe zu Buche.

Jakob konnte in seinem Rennen wiederrum ein gutes Ergebnis erzielen und erreichte den 3. Platz.

Elias hatte zunächst Probleme und lag bereits aussichtlos mit mehr als 3 Längen zurück. Besann sich dann aber auf seine Stärken. Am Ende gewann er sein Renn hochverdient.

Anna Herz konnte im Juniorrinnen Einer trotz vieler Wellen einen guten 3. Platz erkämpfen.

Feder lassen musste Lennart Seit und Aaron Wesemann. Sie konnten der starken Konkurrenz kein Paroli bieten und landeten abgeschlagen auf dem 3.Platz

Im letzten Rennen landete Joshua Seite auf einem ordentlichen 3. Platz.

Nach einem kurzen Fotoshooting und der wohlverdienten Dusche ging es zurück nach Tübingen.

Vielen Dank nochmals an Felix Mitschele, der sehr kurzfristig als Fahrer eingesprungen ist und das Transportproblem somit in letzter Sekunde gelöst hat.